Immobilienfonds für Stiftungen

Ein Gewinn für Ihr Engagement

Sachwertbeteiligung mit langfristigem Anlagehorizont
Regelmäßige und langfristig planbare, attraktive Erträge
Professionelles Immobilienmanagement durch PATRIZIA

Die Aufgaben von Stiftungen sind vielfältig. Aber eines ist bei vielen gleich: Der Stiftungszweck muss aus den Erträgen finanziert, das Stiftungskapital muss erhalten oder ausgebaut werden. Es geht um eine nachhaltige Vermögens- und Ertragssicherung. Eine schwierige Aufgabe, insbesondere in anhaltenden Niedrigzinszeiten. Dabei können die PATRIZIA GrundInvest Immobilienfonds für Stiftungen ein lohnender Bestandteil ihrer Anlagestrategie sein.

Der langfristige Charakter unserer geschlossenen alternativen Investmentfonds deckt sich sehr gut mit dem langlebigen Anlagehorizont von Stiftungen. Mit ihrer konservativen Ausrichtung bilden unsere Sachwertbeteiligungen eine gute Balance zwischen Risiko und Rendite. Sie eignen sich daher besonders als Portfoliobaustein und zur Streuung des auf Kapitalerhalt ausgerichteten Stiftungsvermögens im Anlagesegment Immobilien. Wir bieten transparente Beteiligungsmöglichkeiten in Immobilienfonds, professional geplant und verwaltet. Durch flexible Anlagesummen ist sowohl eine Diversifizierung mit Hilfe unserer Fonds, als auch im Zusammenspiel mit Ihren anderen Anlageformen umsetzbar.

Unser Ratgeber für Stiftungen

Lässt die Satzung Ihrer Stiftung eine Anlage in geschlossene Immobilienfonds zu? Wie steuern Sie die Risikobalance Ihres gesamten Anlageportfolios? Sie haben diese und weitere Fragen? Dann sollten Sie hier die Aussagen unserer Experten lesen oder sich direkt an uns wenden:

arndt.wallenhorst(at)patrizia.ag

Grundsätzlich darf eine gemeinnützige Stiftung in unsere Beteiligungsangebote investieren und in diesem Zusammenhang den Fondsgesellschaften beitreten. Aufgabe der Stiftung ist es, das Stiftungsvermögen in seinem wirtschaftlichen Wert mit seiner Ertrags- und Kaufkraft dauerhaft zu erhalten. Der Stiftungsvorstand hat dabei finanzielle Risiken weitgehend zu vermeiden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang eine breite Streuung der Anlagen, um durch Diversifizierung der Risiken das Stiftungsvermögen wertbeständig und laufend ertragreich anzulegen. Eine einseitige Anlagestrategie in überwiegend risikobehaftete und/oder ganz oder teilweise nicht ausreichend besicherte Anlagen ist in jedem Fall zu vermeiden.

Ausgehend davon ist die Investition von Teilen des anzulegenden Stiftungsvermögens auch in Immobilienfonds der PATRIZIA GrundInvest als Beimischung grundsätzlich geeignet. In der Praxis werden durchschnittlich ca. 27 % des Vermögens deutscher Stiftungen in Immobilien gehalten (hierbei ist zu beachten, dass nicht alle Stiftungen gemeinnützig sind). Das Erfordernis einer breiten Streuung der Anlagen gilt nicht nur in Bezug auf die Verteilung des Stiftungsvermögens auf unterschiedliche Anlageklassen, sondern auch innerhalb der jeweiligen Anlageklasse. Eine Investition muss sich gemäß den Vorgaben in der Praxis bewähren.

In jedem Einzelfall muss eine Investition dem einschlägigen Stiftungsgesetz, der Stiftungssatzung und den Anlagerichtlinien und -grundsätzen der Stiftung entsprechen.

Die Landesstiftungsgesetze bestimmen, dass das Stiftungsvermögen in seinem Bestand zu erhalten ist und Stiftungsgelder nach den Grundsätzen einer sicheren und wirtschaftlichen Vermögensverwaltung anzulegen sind. Je nach Struktur des jeweiligen Stiftungsvermögens kann die Beimischung eines geschlossenen Immobilienfonds in Frage kommen. Weitere Regelungen hierzu sollten von der jeweiligen Stiftung mit ihrem Rechts- und/oder Steuerberater individuell abgestimmt werden.

Möglicherweise enthält die Stiftungssatzung ausdrückliche Vorschriften zur Anlage oder Umschichtung des Stiftungsvermögens, die eine Investition in Immobilienfonds beschränken oder ausschließen. Daneben gilt der Grundsatz der sicheren und wirtschaftlichen Vermögensverwaltung. Er verlangt unter anderem, dass Spekulationsgeschäfte unterbleiben, und legt nahe, dass das Vermögen nach Erwägungen der Risikominimierung gemischt und gestreut wird. Unter Beachtung dieser Grundsätze muss entschieden werden, ob eine unternehmerische Beteiligung als Beimischung in Betracht kommt.

Gesetzliche Anforderungen

  • Existieren landesstiftungsrechtliche Anforderungen an Vermögensanlagen?
  • Bestehen gemeinnützigkeitsrechtliche Vorgaben?
  • Bestehen generell oder im Einzelfall behördliche Anzeigepflichten oder Genehmigungserfordernisse?

 

Stiftungsgeschäft (Stifterwille), Satzung, Anlagerichtlinien

  • Korrespondiert die Anlage mit dem Stifterwillen? Gibt es dem widersprechende Anlagen? 
  • Existieren Regelungen zur zulässigen Beteiligung und deren prozentualer Höhe für Anlagen in (geschlossene) Fonds und/oder Immobilien? 
  • Sollen ethische, soziale, ökologische oder andere besondere Kriterien bei der Vermögensanlage berücksichtigt werden? 

 

Portfoliostruktur, Bestandserhaltung, Grundsätze der Risikodiversifizierung

  • In welchem Verhältnis stünde die Anlage zu anderen Portfoliobestandteilen wie Renten, Aktien, Barreserven, Private Equity und ggf. anderen alternativen Investments? 
  • Ist bereits ein angemessener Anteil des Portfolios in Immobilien investiert?
  • Passt die Anlage unter Beachtung einer angemessenen Risikodiversifizierung in Wohn-, Gewerbe- und sonstige Immobilien an unterschiedlichen Standorten zu etwa bereits vorhandenen Immobilieninvestments?
  • Kann die Illiquidität der Anlage ein Risiko für die Portfoliostruktur erzeugen, zum Beispiel bei Wertveränderungen der Anlage oder des übrigen Portfolios?
  • Korrespondieren die voraussichtlichen, bei vorsichtiger Einschätzung zu erwartenden Mittelrückflüsse aus der Anlage mit dem Mittelrückflussbedarf?
  • Erfüllt die Anlage die erforderlichen Transparenzkriterien?

 

Vermögensverwaltung, Organisation, Überwachung, Nachjustierung, Dokumentation

  • Ist die Verantwortung für die Steuerung und Überwachung der Vermögensverwaltung einem bestimmten Gremium des Stiftungsvorstands zugewiesen?
  • Haben Mitglieder dieses Gremiums fachliche Sachkenntnis in Bezug auf professionelle Vermögensverwaltung und deren Überwachung? Kann die Überwachung und ggf. erforderliche Nachjustierung sichergestellt werden?
  • Berichtet die für die Überwachung zuständige Person dem Finanzvorstand der Stiftung oder dem gesamten Stiftungsvorstand?
  • Welche Sachkenntnisse und praktischen Erfahrungen hat der Entscheidungsträger in der Vermögensverwaltung?
  • Erfolgt die Vermögensverwaltung stiftungsintern oder ist sie auf externe Vermögensverwalter übertragen?
  • Ist eine ausreichende Dokumentation gesichert?

Folgende Risiken für gemeinnützige Stiftungen sind im Rahmen der Wahrung des Kapitalerhalts besonders hervorzuheben:

  • Verlustrisiken aus der Unsicherheit der Entwicklung von erzielbaren Mieten
  • Verlustrisiken aus der Unsicherheit von aufzubringenden Fremdfinanzierungsverpflichtungen, wie Zins-, Tilgungs- und Rückzahlungen
     

Es obliegt dem Vorstand der Stiftung zu prüfen, inwiefern die Investition in einen geschlossenen Immobilienfonds mit dem Kapitalerhaltungsgrundsatz korrespondiert. Nähere Ausführungen zu den vorgenannten hervorgehobenen Risiken sowie weitere Risiken finden Sie in der ausführlichen Darstellung in den jeweiligen Verkaufsprospekten. Daneben ist bei gemeinnützigen Stiftungen das Verlustrisiko der Gemeinnützigkeit zu beachten, welches sich aus einer unzureichenden Risikostreuung der Anlagen und einer einseitigen, überwiegend risikobehafteten Anlagestrategie ergeben kann.

Arndt Wallenhorst, Ihr persönlicher Ansprechpartner

Die Möglichkeiten für Sie als Stiftung sind vielfältig und können am besten im persönlichen Gespräch erörtert werden.
Daher freue ich mich auf Ihren Anruf, Ihre E-Mail oder Ihre Rückrufbitte.

Arndt Wallenhorst
PATRIZIA GrundInvest
Burchardstraße 14
20095 Hamburg
Tel.: +49 40 284067 - 473
Fax: +49 40 284067 - 417

arndt.wallenhorstmail@patriziaweb.ag

Unsere Beteiligung an den Immobilienfonds der PATRIZIA zahlt sich für viele kulturelle und soziale Einrichtungen Oberfrankens aus.


Insbesondere in den aktuellen Niedrigzinszeiten müssen wir als Stiftung neue Wege in unserer Anlagestrategie gehen, um unsere gemeinnützigen Förderungen fortsetzen zu können. PATRIZIA GrundInvest ist für uns dabei ein erfahrener und verlässlicher Partner, mit deren vielfältigen Anlagelösungen wir unser Portfolio noch breiter diversifizieren.

Stefan Seewald, Geschäftsführer der Oberfrankenstiftung

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